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Regen und Sturm in Reykjavik

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Der letzte Tag ist angebrochen und er zeigt sich von seiner schlechtesten Seite. Der Wetter bericht sagt, Sturmböen ab heute Nachmittag und den ganzen Samstag mit viel Regen und Sichtbehinderungen beim Straßenverkehr. Also haben wir ein sehr ausgiebiges Frühstück gemacht und unsere Wohnung erst nach 11 verlassen. Und da hat es schon geregnet. Viel fahren wollten wir heute auch nicht mehr und so viel der Entschluss auf die City. Also runter nach Reykjavik und erstmal das Aurora Museum besucht. Immerhin waren in den 1600 ISK Eintritt Kaffee / Tee und ein Reflektor-Band z.B. fürs Fahrradfahren dabei. Die Ausstellung als solche war ganz gut gemacht und neben den verschiedenen Mythen, die sich um Polarlichter in allen nordischen Ländern ranken und schönen Bildern von der Aurora Borrealis gab es auch Tipps, wie man diese am besten Fotografieren kann. Zum Ende gab es noch ein Video von verschiedenen Zeitrafferaufnahmen von Polarlichtern, die an verschiedenen Orten von Island gemacht wurden....

Glück gehabt!!!

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Der heutige Tag sollte uns nochmal in den Nordwesten führen. Genauer gesagt nach Akranes auf einer Halbinsel oberhalb von Reykjavik. Vorhergesagt war wechselhaftes Wetter mit sonnigen Abschnitten, die fehlten aber auf der Hinfahrt nach Akranes entlang des längsten Fjord der Südwestküste Islands. Hier mal wieder ein kleiner Wasserfall und die Grundmauern einer ehemaligen Siedlung. Weiter konnte man leider nicht gucken und auf dem nächsten Bild sieht man auch nicht mehr. Zwischendurch gab es immer mal kleinere Schneeschauer, doch als wir dann unser erstes Ziel erreichten, klarte es ein wenig auf.  Wir hatten Glück und Hilmar der Leuchturmwärter hat uns mit einer Gruppe Franzosen den Leuchturm gezeigt und uns hinauf gelassen.  Von oben hatte man einen tollen Blick über die ganze Landzunge.  Von Akranes ging es dann wieder zurück durch die Hauptstadt. Schließlich wollten wir noch ein bisschen isländische Aktivität erleben. Und da wir Schlammtöpfe noch gar nich...

Island-Tief

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Der vorhergesagte Sturm ist pünktlich gegen 6 Uhr an die Westküste gekommen. Seitdem geht ein echt heftiger Wind und die Scheiben unsere Unterkunft sind mit Schnee(regen) komplett zu. Also heißt es erstmal ausharren. Gegen 11 soll das schlimmste überstanden sein. Bei so einem Wetter ist auch nicht viel zu machen. Hier ein Blick auf die Straßenkarte von heute morgen: Sollte Samstag auch so ein Wetter sein, kommen wir nicht zum Flughafen und somit auch nicht nach Hause... Mittlerweils ist das schlimmste überstanden und gleich geht es dann endlich nach Reykjavík in die City. Wir haben uns einen Parkplatz in der nähe der Tourist-Information gegönnt und sind ein paar der Highlights zu Fuß abgelaufen. Als erstes ging es zu der Harpa. Dem neuen Konzerthaus von Reykjavik, wo unter anderem das Isländische Sinfonie und Staatsorchester seinen Sitz hat. Gleichzeitig werden hier aber auch Veranstaltungen wie z.B. Konzerte gegeben. Der Bau ist architektonisch wirklich sehenswert. ...

Einmal Jökullsarlón und zurück

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Heute morgen ging es eine Stunde eher los, als gestern, sprich um kurz nach 7 wurde gefrühstückt und um 8 wollten wir dann im Auto sitzen. Wir haben uns gewaltig was vorgenommen, was im Endeffekt dann so aussah: Der Wetterbericht versprach heute gutes Wetter mit Sonne, erst zum Abend hin sollte es wieder leicht schneien. Der obligatorische Blick auf die Straßen ließ mich leicht zurückschrecken. Alle Teilstücke im Südwesten unserer Route waren orange (spots of ice) oder blau (slippery) markiert. Dann sollte es eben etwas langsamer voran gehen, Hauptsache wir kommen an! Auf der ersten Anhöhe von Reykjavik nach Sellfoss war dann auch schon von der Straße nicht mehr viel zu sehen. Der Wind blies den Schnee über die komplette Fahrbahn. Das stört die einheimischen aber nicht, und so wird mit 90 Sachen oder mehr eben überholt. Aber schon an diesem ersten Bild sieht man, das es tatsächlih ein sonniger Tag werden sollte. Weiter ging es dann zum Seljalandsfoss. Einem schönen Wasser...